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Ambros


 

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Ambrosius, geboren um 339 zu Trier als Sohn eines hohen Beamten, wurde nach dem frühen Tod seines Vaters für die staatsmännische Laufbahn in Rom ausgebildet und noch als Katechumene 374 zum Bischof von Mailand gewählt. Hier zeigte er sich als hervorragender Seelsorger. In seinen Predigten legte er den wahren Glauben gegenüber der Irrlehre des Arius und dem Heidentum dar. Im Gottesdienst führte er den Gesang der Hymnen ein, die das Volk durch abwechselnden Gesang mehr beteiligten sollten. Den gottgeweihten Jungfrauen auch den in die Irre Gegangenen bot er Hilfe und Unterstützung. Auch für die leiblichen Nöte der Armen sorgte er mit hingebender Liebe. Dem Staate gegenüber vertrat Ambrosius die Selbständigkeit der Kirche, die in Glaubenssachen allein zu entscheiden habe. Auch die Kaiser mussten sich als Christen den Moralgesetzen der Kirche unterwerfen. So verlangte Ambrosius von Kaiser Theodosius, dass er nach dem Blutbad von Thessalonike Kirchenbuße leistete. Seine zahlreichen Schriften aus den Gebieten des Glaubens, der Katechese, die erhaltenen 91 Briefe sowie die von ihm gedichteten Hymnen ließen Ambrosius zu einem der Wegbereiter der mittelalterlichen christlichen Kultur werden. Er starb am 4. April 397 zu Mailand und wurde unter dem Altar seiner Basilika bestattet. Ambrosius ist einer der vier großen lateinischen Kirchenlehrer. Sein Festtag ist der Jahrestag seiner Bischofsweihe