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Hippolyt


 

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Hippolyt (Griechisch: »Der die Pferde loslässt«), Schüler des Irenäus, war der fruchtbarste griechische Kirchenschriftsteller in der westlichen Kirche. Unter Papst Viktor I. (189?199) nahm Hippolyt eine einflussreiche Stellung im römischen Klerus ein. Als der ehemalige Sklave Kalixtus Papst wurde, brach Hippolyt mit diesem die kirchliche Gemeinschaft und ließ sich zum Gegenpapst wählen. Beide beschuldigten sich gegenseitig der Irrlehre. Das Papstschisma dauerte auch unter den Nachfolgern des Kalixtus fort. Kaiser Maximinus Thrax verbannte Pontianus und Hippolyt nach Sardinien. Hier verzichteten beide auf ihre Würde. Hippolyt forderte seine Anhänger auf, die Einheit wieder herzustellen und starb ebenso wie Pontianus in der Verbannung. Unter Papst Fabian (236-250) wurde der Leib Hippolyts an einem 13. August in dem nach ihm benannten Coemeterium beigesetzt. - Die Legende erfand einen anderen Hippolyt, der 258 unter Kaiser Valerian den Tod als Märtyrer erlitten haben soll. - 756 wurden die Gebeine des Hippolyt nach St.-Pilt im Elsass übertragen. Auch Stadt und Bistum St.-Pölten in Niederösterreich verehren Hippolyt von Rom als Schutzherrn.

Hippolyt wird dargestellt im Philosophengewand auf dem Lehrstuhl oder auch in Kriegskleidung mit Fahne, wilden Pferden, Knüttel, Strick.

Hippolyt ist Patron von Stadt und Bistum St.-Pölten, von St.-Pilt (Elsass); der Gefängniswärter, der Pferde;
Hippolyt ist Patron des Bistums St. Pötten
Hippolyt wird angerufen gegen Körperschwäche.