Gesucht wurde für den: 24.04.

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Wilfried


 

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Wilfrid (Althochdeutsch: »Streben« und »Friede«), geboren 634 in Northumbrien, stammte aus vornehmem angelsächsischem Adel. Er wurde im iroschottischen Kloster Lindisfarne erzogen. 653 reiste er nach Rom und lernte hier die römische Liturgie und die benediktinische Klosterregel kennen. Über Lyon, wo er drei Jahre weilte, kehrte er 660 in die Heimat zurück. Hier kämpfte er unentwegt für die Einführung der Regel Benedikts und der römischen Liturgie. Auf der Synode von Withby 664 wurde die britische Kirche hierauf verpflichtet. Wilfrid wurde bald darauf BISCHOF VON York, hatte aber viele Anfeindungen auszustehen. 678 wirkte er ein Jahr lang als Glaubensbote bei den Friesen. Aus York verbannt, predigte er nach 680 das Evangelium an der Südküste Englands und auf der Insel Wight. Seinen Lebensabend verbrachte Wilfrid im Kloster Ripon, wo er 660 zuerst die Benedikt-Regel eingeführt hatte. Er starb wohl am 24. April 710 im Kloster Oundel und wurde in Ripon bestattet. 1224 wurden seine Gebeine nach York überführt. Das Gedächtnis an die Übertragung wird in Utrecht am 12. Oktober begangen.

Wilfrid wird dargestellt in bischöflicher Gewandung mit Buch, mit einem toten Mönch, mit einer Frau, die ihm ihr Kind zum Segen hinhält.

Für "Wilfrid" ist auch Wilfrith gebräuchlich.