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Tourismus - Spaziergang 2nachtsheim.info

Ein Spaziergang nach Virneburg

 

Nachdem wir im letzten Jahr zu den Heinzelmännchen waren gehen wir dieses mal nach Virneburg. Die Wegstrecke beträgt ca. 7 Km und man benötigt ca. 3 Stunden, wenn man sich nicht zu lange in der Virneburger Kneipe aufhält.

Unser Weg führt uns zunächst über die Hauptstraßen (Pol) zum Dorf hinaus ins "Kieschesträßje". Nach einem kurzen Halt am Heiligenhäuschen gehen wir in Richtung Lager auf die B 410. Da hier doc reger Verkehr herrsch ist für die nächsten 50 Meter Vorsicht angesagt. Die Bundesstraße muss überquert werden, um nach ca. 50 Metern rechts in den Wald einzubiegen.

 

Bitte nicht vergessen, auf der korrekten Straßenseite zu gehen. Besonders, wenn man den Weg mit Kindern geht.

Sobald wir den Waldrand erreicht haben erleben wir Natur pur. Dichter Nadelwald mit schön angelegten Wegen machen einem das Gehen sehr einfach. Bei der Stille, die im Wald herrscht kann man dem Zwitschern der Vögel lauschen und richtig entspannen. Wer glück hat und sich ganz still verhält, der kann mit ein wenig Glück das ein oder andere wild entdecken. Rehe, Böcke, Wildschweine, Hasen und Eichhörnchen sind keine Seltenheit.


Alte Bäume und eine wunderbare Stille umgeben einen auf diesem Weg.

Am Wegesrand findet man Walderdbeeren. In ihrer  wilden Form ist sie in ganz Europa anzutreffen Die Walderdbeere ist vor allem in Wäldern und auf grasigen Plätzen zu finden. Sie ist auch europaweit als Kulturpflanze in den unterschiedlichsten Kreuzungen zu finden. Walderdbeeren unterscheiden sich von herkömmlichen Gartenerdbeeren in zweierlei Hinsicht: Die Früchte und Pflanzen sind kleiner und bilden keine Ausläufer. Die Walderdbeeren bilden etwa 30 cm breite Büschel mit helleren grünen Blättern und blühen die ganze Saison, vom letzten bis zum ersten Frost. Die anderen (europäischen) Wilderdbeeren, F. vesca und Hautbois, F. elatiorlmoschata, erinnern eher an Miniaturausgaben von Gartenerdbeeren. Sie haben kleinere Früchte als Walderdbeeren und bilden Ausläufer.
Wenn wir nach dem guten Weg scharf nach links abbiegen kommen wir an eine Stelle, die einen der Höhepunkte dieses Spazierganges ausmacht. In einer kleinen Felsengrotte steht, mitten im "Kessel", eine Marienstatue deren Herkunft wir später nach genauer darstellen.

 

Ein wunderbarer Ort für jeden Wanderer. Hier kann man Rasten, Beten und Nachdenken. Ein wirkliches Kleinod steht hier in diesem Fels.

>>weitere Infos hier<<

Nach der kurzen besinnlichen Rast führt unser Weg weiter Bergab. Der Weg wird hier wesentlich schlechter und man merkt, dass hier schon lange keiner mehr war. Weder Mensch noch Maschine sind in den letzten Monaten hier gewesen und haben  ihre Spuren hinterlassen.

Halten Sie sich immer links und Bergab.

nach einiger Zeit und dem Abstieg durch die Serpentinen kommen Sie zum Ende des Waldes. Der weg hört einfach auf und Sie müssen sich am Licht orientieren, damit Sie den Weg nach draußen finden. Aber keine Bange, man kommt wieder raus. Wildschweine und anderes wild haben hier entsprechende Trampelpfade hinterlassen, über die man gehen kann. 

 

In den Suhlen der Wildschweine steht das Wasser, welches sich im Berg gesammelt hat und an kleinen Quellen ans Tageslicht tritt.



Nach dem Verlassen des Waldes bergab am Zaun vorbei, bis zum Ende.
nachdem wir den Berg erfolgreich gemeistert haben kommen wir an den Nitzbach. Sinnvollerweise bleiben wir oberhalb des Baches, da eine Überquerung ohne nasse Füße nicht möglich ist. Und den Weg über die Bundesstraße, die zum Nürburgring führt kann ich aufgrund des starken Verkehrs nicht empfehlen.


Die Nitzer Mühle
Nach ca. 30 Minuten Nitz abwärts erreicht man Virneburg. Mit den Überresten der ehemals stolzen Burg der Grafen von Virneburg die erstmalig in Urkunden im 7. Jahrhundert erwähnt wurde.

Im örtlichen Gasthaus kann man auch Sonntags eine Tasse Kaffee zu sich nehmen, die besonders gut schmeckt, wenn sie mit einem Stück Kuchen oder Torte aus der Hauseigenen Konditorei ergänzt wird. Aber natürlich werden auch alle anderen Arten von Getränken angeboten. Sollten Sie zur Burg raufsteigen wollen, dann sollten Sie vorsichtig mit allzu geistreichen Gertränken sein.

Aus den Fenstern des Gasthauses hat man sein Ziel immer vor Augen. 


Die alten Gemäuer sind Zeugen jahrhundertlanger Geschichte.


Von hier oben hat man einen wunderschönen Ausblick über Virneburg und die Umgebung.
Nachdem man sich eine Weile auf der Burg aufgehalten hat beginnt der Abstieg. Man sollte, besonders bei schlechtem Wetter, darauf achten, dass man ordentliches Schuhwerk an hat, da hier schon mehr als einer den Wen auf dem Rücken oder Po nach unten gefunden hat. (Die Rechnung für eine Reinigung beträgt ca. 15 €). Also aufpassen. 

Im Dorf lenkt man seinen Weg an der ehemaligen Tankstelle vorbei den Berg auf. Bitte ganz rechts gehen, da der Verkehr (besonders Sonntags) hier fast unerträglich ist.

 



Kurz vor den Serpentinen führt unser Weg rechts rein den Berg hinauf. Immer dem ausgefahrenen Weg folgen, dann kann man sich nicht verlaufen.
Während des Aufstieges zur Neuvirneburger Höhe lohnt sich ein Blick über die Schultern. Der Blick reicht von der Nürburg über die Ortschaften Wanderath, Freilingen Virneburg, bis fast hin zur Blumerather Heide. 
Oben angekommen, gehen wir am einzeln stehenden Haus "Neuvirneburg" vorbei, über die Bundesstraße in das Waldstück "Klän Häck" hinein.
Nachdem wir den Wald auf dem abgebildeten Weg durchquert haben, kommen wir auf den Weg (onescht de al Stroß). Diese führt uns wieder nach Hause. Nachtsheim liegt wunderschön vor einem und auf dem Reststück des Spazierganges kann man sich noch auf den "Bänk" niederlassen, die schon so manch einen müden Gesell getragen hat.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei diesem Spaziergang.

Die Redaktion

Diese Schweinerei muss ja nun nicht sein. Wir bitten den Verursacher diesen Müll anständig zu entsorgen.

Achtung!!!
Heute rausstellen:

Bioabfall

Abfuhr morgen:
Freitag,
28.04.2017
Angabe ohne Gewähr! Quelle: KV-MYK!