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Heute feiern Namenstag: Esperanza,   Luise,  Philipp,  Wunibald ,   Herzlichen Glückwunsch!
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Service - Sitten und Gebräuchenachtsheim.info

Sitten und Gebräuche


Maibaum stellen

Traditionell stellt der JGV den Maibaum. Genau wie in den Jahren zuvor auf dem Schulhof und nur mit Hilfe zweier Schwalben (Jeweils zweier dünne Stämme, die an der Spitze zusammengebunden sind und unten einen Querbalken befestigt haben um sie stemmen zu können). Hier setzt der JGV im Gegensatz zu anderen Vereinen (Die als Hilfsmittel einen Traktor oder Kran zur Hilfe holen) auf die traditionelle Art. Der Baum 2009 hatte einen Durchmesser von etwa 50 cm und war etwa 25 Meter groß.

Polterabend

Am Polterabend (findet kurz vor der Hochzeit statt) verabschieden die Junggesellen/Junggesellinnen mit Trauer jemanden aus ihren Reihen in den Bund der Ehe. Meistens ist dieser Verlust nicht ohne Alkohol und reichlich Essen zu verkraften. Manche sind über diese Tatsache des Verlustes auch so verwirrt, das sie „versehentlich“ Geschirr zerschmeißen.


Sturmsingen

Das Sturmsingen steht symbolisch dafür, den Mitgliedern am 30. Geburtstag zu signalisieren, das man sich entweder mal nach einer/einem Lebenspartnerin/Lebenspartner umgucken sollte, oder die/den bereits gefundene/n heiraten sollte. Auf Deutsch: ES WIRD ZEIT, DU WIRST ALT!!!


Kirmes begraben


Jahr für Jahr begräbt der JGV die Kirmes in Nachtsheim. Sinnbildlich dafür wird eine Person mit mehreren Zwischenstationen durch den Ort getragen. Leider haben die versammelten Menschen, die den Trauergesängen der mitziehenden JGV-Mitglieder lauschen, keinen Beerdigungskuchen mehr übrig, sodass ersatzweise die Mitglieder wieder sträubend Getränke annehmen müssen. Die (freiwillige) Person, die auf einer Leiter getragen wird, hört auf den Namen „(armer) Lazarus“ und ist dort aus Sicherheitsgründen festgebunden und wird mit weißen Tüchern und Blumen geschmückt. Im Gesicht wird der „Lazarus“ mit einer Lotion aus Bier und Mehl geschminkt (Anmerkung: hilft sehr gut gegen Pickel und Mitesser und glättet die Haut), um zu signalisieren, das dieser gestorben ist und die Kirmes vorbei ist.

Quelle: JGV Nachtsheim