button3 button2 button1
Heute feiern Namenstag: Johannes C.,   Severin,   Uta,  Jakobus,   Herzlichen Glückwunsch!
Login   








Land und Leute - WSWnachtsheim.info

Artikel vom: 06.09.2018

Wirken statt welken



Grüne Oase im Ortskern
Von: Elvira Bell | 2. September 2018

Nachtsheim: Bei der Umgestaltung des rund 1500 Quadratmeter großen Pfarrgartens in Nachtsheim hat die Rentnergruppe -Wirken statt Welken- mitgewirkt.

Das Anwesen in der Vordereifelgemeinde wurde in den vergangenen Monaten zu einem naturnahen Garten umgestaltet. Eine Wildblumenwiese wurde angelegt, Vogelnistkästen sowie eine -Insektenkirche- aufgehängt, und ein sprudelnder Basaltstelenbrunnen hat sich schon zu einer Vogel- und Insektentränke entwickelt.

Bei den Umgestaltungsarbeiten der Grünanlage half in nicht unerheblichem Maße die 18-köpfige Rentnergruppe -Wirken statt Welken-. Sie trifft sich einmal monatlich, um ehrenamtliche Arbeiten für die Gemeinde oder die Pfarrei St. Stephanus durchzuführen. An sieben Einsatztagen entfernten die tatkräftigen Männer an der Einfriedungsmauer des Pfarrgartens den Bewuchs und den maroden Putz, bereiteten den Pfarrgarten zur Einsaat vor und führten Neubepflanzungen durch.

Im Team ist Josef Gerharz aus dem Verwaltungsrat
Josef Gerharz erinnert sich noch gut daran, in was für einem erbarmungswürdigen Zustand die Grünfläche war. -Das Anwesen wurde in den letzten Jahren nicht mehr als -Garten- genutzt und war zwischenzeitlich vernachlässigt worden.- Die alte Mauer sei voller Efeu und Unkraut gewesen, erzählt das Verwaltungsratsmitglied.

Auch seine Frau hat sich tatkräftig eingebracht. Mary Gerharz hat die -Insektenkirche- – ein Zuhause für Nützlinge in Form eines Gotteshauses – befüllt und eingerichtet. Lediglich an der Bruchsteinmauer gibt es noch etwas zu tun: dort sollen Spalierobst und Wein angepflanzt werden.

Ein Teil des Gartens ist als -Spielwiese- angelegt. Messdiener, Firmlinge, Kommunionkinder und Jugendliche begegnen sich hier. Kinderferienaktion werden durchgeführt. Zudem wurde eine Grillterrasse angelegt. -Diese wurde vom Bistum finanziell unterstützt-, sagt Pfarrer Alois Dreser. Genutzt wird die Terrasse auch vom Kirchenchor, von der katholischen Frauengemeinschaft sowie von kirchlichen Gremien. Da die rund 1500 Quadratmeter große Grünanlage, umrahmt von Kirche und Pfarrhaus, zum stillen Verweilen einlädt, steht sie Ruhesuchenden zur Verfügung.

Im Pfarrgarten ist ein Marienkreuzweg geplant. Die Stirnseite der neugestalteten Pfarrgartenanlage wird von sieben jeweils etwa 1,80 Meter hohen Basaltsäulen gesäumt. Diese sollen künftig Reliefs zieren, die die sieben Leiden der Gottesmutter Maria künstlerisch darstellen. -So viel ich weiß, gibt es in unserer Region keinen solchen Weg der Mutter-, mutmaßt Pfarrer Dreser.